Leichte Rosenkohl-Pasta – Rezepte – Verbraucher

Leichte Rosenkohl-Pasta - Rezepte - Verbraucher

In deutschen Küchen erlebt der Rosenkohl derzeit eine Renaissance. Lange Zeit als bitteres Wintergemüse verschmäht, erobert er nun die Herzen ernährungsbewusster Genießer. Diese leichte Pasta-Variante vereint die nussigen Aromen des Kohls mit mediterraner Frische und beweist eindrucksvoll, dass gesunde Küche keineswegs auf Geschmack verzichten muss. Die Zubereitung gelingt selbst Kochanfängern mühelos, während das Ergebnis durchaus anspruchsvollen Gaumen schmeichelt. Mit einer Garzeit von unter einer Stunde steht ein vollwertiges Abendessen auf dem Tisch, das sowohl sättigt als auch mit wertvollen Nährstoffen versorgt.

15

20

facile

€€

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. vorbereitung des rosenkohls

Zunächst widmen wir uns dem Rosenkohl, dem eigentlichen Star dieses Gerichts. Entfernt die äußeren welken Blätter und schneidet den Strunk (das harte Ende am Kohlkopf) knapp ab. Halbiert nun jeden Kohlkopf der Länge nach. Diese Schnittführung sorgt dafür, dass die inneren Schichten beim Garen schön aufblättern und eine größere Oberfläche für die köstliche Röstung bieten. Wascht die Hälften gründlich unter fließendem Wasser und lasst sie in einem Sieb abtropfen.

2. knoblauch und pinienkerne vorbereiten

Schält die Knoblauchzehen und schneidet sie in hauchdünne Scheiben. Je feiner der Knoblauch geschnitten ist, desto gleichmäßiger verteilt sich sein Aroma später in der Pasta. Gebt die Pinienkerne in eine trockene Pfanne und röstet sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa drei bis vier Minuten. Sobald sie goldbraun duften und leicht gebräunt sind, nehmt sie sofort aus der Pfanne, damit sie nicht verbrennen. Dieser Schritt intensiviert das nussige Aroma erheblich.

3. pasta kochen

Bringt in einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen. Rechnet etwa einen Liter pro hundert Gramm Pasta. Salzt das Wasser großzügig, es sollte wie Meerwasser schmecken. Gebt die Pasta hinein und kocht sie nach Packungsanweisung, jedoch zwei Minuten kürzer als angegeben. Wir benötigen sie al dente (bissfest mit leichtem Widerstand im Kern), da sie später noch kurz in der Pfanne nachgart. Schöpft vor dem Abgießen etwa zweihundert Milliliter Kochwasser ab und stellt es beiseite. Dieses stärkehaltige Wasser wird unsere Sauce geschmeidig binden.

4. rosenkohl anbraten

Erhitzt drei Esslöffel Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Legt die Rosenkohlhälften mit der Schnittfläche nach unten hinein. Wichtig ist nun Geduld: Lasst den Kohl etwa fünf bis sechs Minuten unberührt braten, damit sich schöne Röstaromen und eine goldbraune Kruste bilden. Wendet die Hälften dann und bratet sie weitere vier Minuten. Streut das Gemüsebrühepulver darüber, gebt etwa hundert Milliliter Wasser hinzu, deckt die Pfanne ab und lasst den Rosenkohl weitere fünf Minuten garen, bis er weich ist, aber noch Biss hat.

5. aromaten hinzufügen

Reduziert die Hitze auf mittlere Stufe und gebt den restlichen Esslöffel Olivenöl sowie die Knoblauchscheiben zum Rosenkohl. Bratet den Knoblauch etwa eine Minute, bis er duftet, aber keinesfalls braun wird. Brauner Knoblauch schmeckt bitter und würde das gesamte Gericht verderben. Fügt nun eine Prise Chiliflocken und frisch geriebene Muskatnuss hinzu. Diese Gewürze verleihen dem Gericht eine angenehme Tiefe und Wärme, ohne aufdringlich zu wirken.

6. pasta und rosenkohl vereinen

Gebt die abgetropfte Pasta direkt in die Pfanne zum Rosenkohl. Fügt etwa hundert Milliliter des aufgefangenen Nudelwassers hinzu und schwenkt alles kräftig durch. Das Nudelwasser emulgiert (verbindet sich cremig) mit dem Öl und bildet eine leichte Sauce, die sich um jede Nudel legt. Lasst die Pasta ein bis zwei Minuten in der Pfanne ziehen, damit sie die Aromen aufnimmt. Sollte die Mischung zu trocken erscheinen, gebt löffelweise mehr Nudelwasser hinzu.

7. finishing touches

Reibt die Schale der Zitrone fein ab und presst den Saft aus. Gebt beides zur Pasta und rührt gut durch. Die Zitrusnote hebt die erdigen Aromen des Rosenkohls wunderbar hervor und verleiht dem Gericht Frische. Nehmt die Pfanne vom Herd und rührt die Hälfte des geriebenen Parmesans sowie die gerösteten Pinienkerne unter. Schmeckt mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Die Würzung sollte ausgewogen sein und die einzelnen Komponenten harmonisch verbinden.

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Gisela

Tipp vom Chefkoch

Kauft den Rosenkohl möglichst frisch und achtet auf feste, geschlossene Köpfe ohne gelbe Blätter. Kleinere Exemplare sind oft zarter und weniger bitter als große. Wer den typischen Kohlgeschmack abschwächen möchte, kann den Rosenkohl vor dem Braten zwei Minuten in kochendem Wasser blanchieren und dann eiskalt abschrecken. Dies mildert die Bitterstoffe erheblich. Alternativ zu Pinienkernen funktionieren auch geröstete Walnüsse oder Mandeln hervorragend. Für eine vegane Variante ersetzt den Parmesan durch Hefeflocken oder veganen Hartkäse. Das Gericht lässt sich auch wunderbar mit anderen Pasta-Sorten zubereiten, wobei kurze Formen wie orecchiette oder farfalle besonders gut harmonieren, da sich der Rosenkohl in ihren Vertiefungen fängt.

passende weinbegleitung

Zu dieser leichten Pasta empfiehlt sich ein frischer Weißwein mit lebendiger Säure, der die Zitrusnoten aufgreift und die Röstaromen des Rosenkohls kontrastiert. Ein Grüner Veltliner aus Österreich mit seinen pfeffrigen Noten harmoniert ausgezeichnet, ebenso ein Vermentino aus Sardinien, der mediterrane Leichtigkeit mitbringt. Wer Rotwein bevorzugt, wählt einen leichten Pinot noir oder Spätburgunder, der nicht zu dominant auftritt. Die fruchtigen Aromen und die moderate Tanninstruktur ergänzen das Gericht, ohne es zu überlagern. Für Weinabstinente bietet sich ein Zitronenwasser mit frischen Kräutern wie Basilikum oder Minze an.

Zusätzliche Info

Rosenkohl, botanisch Brassica oleracea var. gemmifera, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wurde aber im dreizehnten Jahrhundert in Belgien kultiviert und erhielt seinen deutschen Namen durch die Nähe zu Brüssel. Das Wintergemüse enthält außergewöhnlich viel Vitamin C, sogar mehr als Zitronen, sowie wertvolle Glucosinolate, die als krebshemmend gelten. Die Kombination mit Pasta ist eine moderne Interpretation traditioneller italienischer Gemüsegerichte, bei denen saisonales Grün mit Nudeln vereint wird. In Italien kennt man ähnliche Zubereitungen mit Wirsing oder Schwarzkohl. Die Technik des Röstens statt bloßen Kochens hat sich erst in den letzten Jahren durchgesetzt und revolutionierte die Wahrnehmung des oft verschmähten Kohls. Durch die Karamellisierung der natürlichen Zucker entstehen komplexe Aromen, die an Nüsse und geröstete Kastanien erinnern.

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