Rezept für Zitronen-Joghurtkuchen: Saftig, schnell und einfach

Rezept für Zitronen-Joghurtkuchen: Saftig, schnell und einfach

Der Zitronen-Joghurtkuchen gehört zu den beliebtesten Backklassikern in deutschen Haushalten. Diese saftige Köstlichkeit vereint die fruchtige Säure von Zitronen mit der cremigen Milde von Joghurt zu einem unwiderstehlichen Geschmackserlebnis. Was diesen Kuchen besonders auszeichnet, ist seine bemerkenswerte Einfachheit in der Zubereitung. Selbst Backanfänger können mit diesem Rezept ein beeindruckendes Ergebnis erzielen. Die Kombination aus wenigen Zutaten und einer unkomplizierten Zubereitungsmethode macht diesen Kuchen zum perfekten Begleiter für spontane Kaffeekränzchen oder gemütliche Familiennachmittage. Der Joghurt sorgt für eine besonders lockere Krume, also eine weiche, luftige Struktur des Kuchens, während die Zitrone für die erfrischende Note verantwortlich ist. In nur wenigen Schritten entsteht ein Kuchen, der mehrere Tage saftig bleibt und sich hervorragend vorbereiten lässt.

15

45

facile

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Vorbereitung der Form und des Ofens

Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Dies ist wichtig, damit der Kuchen von Anfang an die richtige Temperatur bekommt und gleichmäßig aufgeht. Eine Kastenform mit etwa 25 cm Länge gründlich mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Alternativ kann auch Backpapier verwendet werden, das den Boden und die Seiten auskleidet. Dies verhindert, dass der Kuchen später am Boden festklebt und erleichtert das Herauslösen erheblich.

2. Trockene Zutaten mischen

In einer großen Rührschüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker, dem Vanillezucker und einer Prise Salz vermischen. Diese trockenen Zutaten werden zunächst gut miteinander vermengt, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt. Das Backpulver ist das Triebmittel, also der Stoff, der dafür sorgt, dass der Teig aufgeht und luftig wird. Mit einem Schneebesen alles gut durchrühren, sodass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Diese sorgfältige Vorbereitung ist die Grundlage für einen gleichmäßig aufgegangenen Kuchen.

3. Feuchte Zutaten verarbeiten

In einer separaten Schüssel die Eier aufschlagen und mit dem Handrührgerät etwa zwei Minuten schaumig schlagen. Dann den Joghurt, das Sonnenblumenöl, den Zitronensaft und die getrocknete Zitronenschale hinzufügen. Alles gut miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Der Joghurt sollte Zimmertemperatur haben, damit er sich besser mit den anderen Zutaten verbindet. Die Zitronenschale gibt dem Kuchen sein charakteristisches Aroma und sollte fein gerieben sein, damit sie sich gut im Teig verteilt.

4. Teig zusammenführen

Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe etwa eine Minute lang verrühren. Der Teig sollte glatt und cremig sein, aber nicht zu lange gerührt werden, da sonst das Glutengerüst, also das Eiweißnetz im Mehl, zu stark entwickelt wird und der Kuchen zäh werden könnte. Mit einem Teigschaber den Teig von den Rändern der Schüssel lösen und noch einmal kurz durchrühren, damit alle Zutaten gut eingearbeitet sind. Der fertige Teig sollte eine dickflüssige, aber noch gut gießbare Konsistenz haben.

5. Backen des Kuchens

Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche mit dem Teigschaber glattstreichen. Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens stellen und etwa 45 bis 50 Minuten backen. Nach 30 Minuten kann die Oberfläche mit Alufolie abgedeckt werden, falls sie zu dunkel wird. Der Kuchen ist fertig, wenn die Stäbchenprobe positiv ausfällt. Dafür ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen – bleibt kein Teig mehr daran haften, ist der Kuchen durchgebacken. Den fertigen Kuchen etwa zehn Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen.

6. Glasur zubereiten und auftragen

Während der Kuchen abkühlt, die Glasur vorbereiten. Dafür den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben und mit etwa zwei bis drei Esslöffeln Zitronensaft verrühren. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch gut vom Löffel tropfen. Falls sie zu dick ist, etwas mehr Zitronensaft hinzufügen, ist sie zu dünn, noch etwas Puderzucker unterrühren. Den noch leicht warmen Kuchen mit der Glasur überziehen, sodass sie an den Seiten leicht herunterläuft. Die Glasur fest werden lassen, bevor der Kuchen angeschnitten wird. Dies dauert etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur.

Gisela

Tipp vom Chefkoch

Für einen besonders intensiven Zitronengeschmack kann zusätzlich etwas abgeriebene Zitronenschale unter die Glasur gemischt werden. Der Kuchen bleibt mehrere Tage saftig, wenn er in einer luftdichten Dose aufbewahrt wird. Wer es gerne etwas süßer mag, kann in den Teig noch 20 Gramm mehr Zucker geben. Der Joghurt kann auch durch griechischen Joghurt ersetzt werden, was den Kuchen noch saftiger macht. Falls der Kuchen zu schnell bräunt, einfach die Temperatur auf 170 Grad reduzieren und die Backzeit um etwa fünf Minuten verlängern.

Passende Getränke zum Zitronen-Joghurtkuchen

Zu diesem frischen, zitronigen Kuchen passen besonders gut leichte Getränke, die das Zitronenaroma unterstreichen. Ein klassischer Earl Grey Tee mit seiner Bergamotte-Note harmoniert wunderbar mit der Zitrusnote des Kuchens. Auch ein grüner Tee mit Jasmin oder ein Pfefferminztee sind hervorragende Begleiter. Für Kaffeeliebhaber eignet sich ein milder Filterkaffee oder ein Cappuccino, der die Süße des Kuchens ausgleicht. An warmen Tagen passt auch eine kalte Zitronenlimonade oder ein Eistee perfekt dazu. Kinder freuen sich über einen Orangensaft oder eine Apfelschorle, die die fruchtige Note des Kuchens aufgreifen.

Zusätzliche Info

Der Joghurtkuchen hat seine Wurzeln in der traditionellen deutschen Hausmannskost und wurde besonders in den 1970er und 1980er Jahren populär, als Joghurt als gesunde Zutat in der Küche immer beliebter wurde. Die Kombination mit Zitrone ist eine klassische Variante, die sich durch ihre Frische und Leichtigkeit auszeichnet. In vielen deutschen Familien wird dieser Kuchen von Generation zu Generation weitergegeben und gehört zum festen Repertoire der Alltagsbackkunst, also des unkomplizierten Backens für den täglichen Genuss. Die Beliebtheit dieses Kuchens liegt vor allem in seiner Vielseitigkeit. Er kann zum Frühstück, als Nachmittagssnack oder als leichtes Dessert serviert werden. Durch die Verwendung von Joghurt wird der Kuchen besonders saftig und bleibt auch nach mehreren Tagen noch frisch. Die Zitrone sorgt nicht nur für Geschmack, sondern auch für eine angenehme Frische, die den Kuchen besonders im Sommer zu einem beliebten Gebäck macht. In vielen Bäckereien und Cafés gehört der Zitronen-Joghurtkuchen zum Standardsortiment.

Drucken

WhatsApp-Gruppe