Nur zwei Zutaten: Diesen viralen Kuchen „backt“ man im Kühlschrank

Nur zwei Zutaten: Diesen viralen Kuchen "backt" man im Kühlschrank

In den sozialen Netzwerken sorgt derzeit ein außergewöhnliches Dessert für Aufsehen, das die Backwelt revolutioniert. Dieser virale Kuchen benötigt weder Ofen noch komplizierte Zubereitungsschritte, sondern lediglich zwei Zutaten und etwas Geduld im Kühlschrank. Die Einfachheit dieses Rezepts hat bereits Millionen von Hobbyköchen begeistert, die auf der Suche nach schnellen und dennoch beeindruckenden Desserts sind. Die cremige Konsistenz und der intensive Geschmack machen diesen Kuchen zu einem perfekten Begleiter für jede Gelegenheit, sei es ein spontaner Besuch oder ein geplantes Festessen. Was dieses Rezept besonders macht, ist die Tatsache, dass selbst Anfänger ohne jegliche Backerfahrung ein professionelles Ergebnis erzielen können.

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Zutaten

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Utensilien

Zubereitung

1.

Bereitet zunächst eure Kastenform vor, indem ihr sie mit Backpapier auslegt. Dieser Schritt ist wichtig, damit sich der Kuchen später problemlos aus der Form lösen lässt. Schneidet das Backpapier so zu, dass es über die Ränder hinausragt, so habt ihr später praktische Griffe zum Herausheben.

2.

Nehmt nun die Butterkekse und zerkleinert sie in einer Küchenmaschine zu feinen Krümeln. Falls ihr keine Küchenmaschine habt, könnt ihr die Kekse auch in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerdrücken. Die Konsistenz sollte an feinen Sand erinnern, wobei einige größere Stückchen für eine interessante Textur sorgen können.

3.

Gebt die Kekskrümel in eine große Schüssel und fügt die gezuckerte Kondensmilch hinzu. Dieser Schritt ist der Kern des Rezepts, denn die Kondensmilch bindet die Krümel und verleiht dem Kuchen seine charakteristische Cremigkeit. Rührt mit einem Löffel kräftig um, bis sich alle Krümel vollständig mit der Milch verbunden haben.

4.

Die Masse sollte nun eine homogene, leicht feuchte Konsistenz haben, die an nassen Sand erinnert. Achtet darauf, dass wirklich alle trockenen Stellen verschwunden sind, damit der Kuchen später eine gleichmäßige Struktur erhält. Wenn die Masse zu trocken erscheint, könnt ihr noch einen Esslöffel Kondensmilch hinzufügen.

5.

Füllt die Keks-Kondensmilch-Mischung in die vorbereitete Kastenform. Drückt die Masse mit dem Rücken eines Löffels oder mit euren angefeuchteten Händen fest in die Form. Dieser Schritt ist entscheidend für die spätere Schnittfestigkeit des Kuchens. Je fester ihr die Masse andrückt, desto besser hält der Kuchen später zusammen.

6.

Streicht die Oberfläche glatt und klopft die Form mehrmals sanft auf die Arbeitsfläche, um eventuelle Luftblasen zu entfernen. Eine glatte Oberfläche sorgt nicht nur für ein schöneres Aussehen, sondern auch für eine gleichmäßige Festigkeit des gesamten Kuchens.

7.

Deckt die Form mit Frischhaltefolie ab und stellt sie für mindestens vier Stunden, idealerweise über Nacht, in den Kühlschrank. Während dieser Zeit verbinden sich die Zutaten vollständig miteinander und der Kuchen erhält seine feste, aber dennoch cremige Konsistenz. Die Geduld wird sich auszahlen, denn je länger der Kuchen kühlt, desto besser wird das Ergebnis.

8.

Nach der Kühlzeit nehmt ihr die Form aus dem Kühlschrank und hebt den Kuchen mithilfe des überstehenden Backpapiers vorsichtig heraus. Legt ihn auf ein Schneidebrett und schneidet ihn mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Scheiben. Taucht das Messer zwischen den Schnitten in heißes Wasser, so erhaltet ihr besonders saubere Kanten.

Gisela

Tipp vom Chefkoch

Um eurem viralen Kühlschrankkuchen eine persönliche Note zu verleihen, könnt ihr zwischen den Schichten verschiedene Variationen einarbeiten. Streut beispielsweise gehackte Nüsse, Schokoladenstückchen oder getrocknete Früchte zwischen die Keksschichten, bevor ihr die Masse in die Form drückt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Oberfläche nach dem Kühlen mit geschmolzener Schokolade zu überziehen oder mit Kakaopulver zu bestäuben. Für eine fruchtige Variante könnt ihr auch etwas Zitronenschale unter die Masse rühren, was dem süßen Kuchen eine erfrischende Note verleiht. Wenn ihr den Kuchen besonders festlich präsentieren möchtet, garniert ihn vor dem Servieren mit frischen Beeren oder essbaren Blüten.

Die perfekte Begleitung zum viralen Kühlschrankkuchen

Zu diesem süßen und cremigen Dessert empfiehlt sich ein frisch aufgebrühter Espresso oder ein kräftiger Filterkaffee, dessen Bitterkeit die Süße des Kuchens wunderbar ausbalanciert. Alternativ passt auch ein Chai Latte mit seinen würzigen Noten hervorragend zu diesem Dessert. Für Kinder oder Nicht-Kaffeetrinker ist ein Glas kalte Milch die ideale Wahl, die die cremige Konsistenz des Kuchens unterstreicht. An warmen Sommertagen könnt ihr auch einen eisgekühlten Eiskaffee oder einen erfrischenden Pfefferminztee servieren, der einen angenehmen Kontrast zur Süße bildet.

Zusätzliche Info

Dieser virale Kühlschrankkuchen, auch bekannt als No-Bake-Kuchen, hat seinen Ursprung in der südamerikanischen Küche, wo ähnliche Desserts seit Jahrzehnten zubereitet werden. Die Kombination aus Butterkeksen und gezuckerter Kondensmilch ist dort ein Klassiker, der in verschiedenen Variationen existiert. In Argentinien kennt man beispielsweise die Torta de galletas, in Brasilien den Bolo de bolacha. Die Beliebtheit dieser Rezepte liegt in ihrer Einfachheit und der Tatsache, dass sie auch in heißen Klimazonen ohne Ofen zubereitet werden können. Mit dem Aufkommen sozialer Medien hat dieses traditionelle Rezept eine Renaissance erlebt und begeistert nun Menschen weltweit. Die Zwei-Zutaten-Version ist dabei die minimalistische Variante, die zeigt, dass großartiger Geschmack nicht zwingend eine lange Zutatenliste benötigt.

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