Pudding selber machen: Schneller Low-Carb-Vanillepudding für Naschkatzen

Pudding selber machen: Schneller Low-Carb-Vanillepudding für Naschkatzen

In Zeiten, in denen bewusste Ernährung und der Verzicht auf übermäßigen Zucker immer wichtiger werden, suchen viele Menschen nach Alternativen zu klassischen Süßspeisen. Der low-carb-Vanillepudding erobert die Herzen von Naschkatzen, die nicht auf cremigen Genuss verzichten möchten, aber ihre Kohlenhydratzufuhr im Blick behalten wollen. Diese schnelle Variante des beliebten Desserts beweist, dass gesunde Ernährung und Geschmack sich nicht ausschließen müssen. Mit wenigen Zutaten und in kürzester Zeit entsteht eine köstliche Nachspeise, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert. Die Zubereitung erfordert keine besonderen Vorkenntnisse und gelingt selbst Kochanfängern mühelos. Dieser Pudding passt perfekt in einen modernen Lebensstil, der Genuss mit Gesundheitsbewusstsein verbindet.

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facile

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Vorbereitung der Zutaten

Beginnen Sie damit, alle Zutaten bereitzustellen und abzumessen. Dies nennt man in der Küche mise en place, also das Bereitstellen aller Komponenten vor dem eigentlichen Kochvorgang. Trennen Sie die Eigelbe vom Eiweiß und geben Sie die drei Eigelbe in eine kleine Schüssel. Das Eiweiß können Sie für andere Rezepte aufbewahren. Messen Sie die Mandelmilch mit einem Messbecher ab und stellen Sie das Erythrit, den Vanilleextrakt und das Xanthan griffbereit.

2. Eigelbe mit Süßungsmittel verrühren

Geben Sie das Erythrit zu den Eigelben in die Schüssel. Mit einem Schneebesen verrühren Sie beide Zutaten gründlich, bis eine homogene, cremige Masse entsteht. Dieser Vorgang dauert etwa zwei Minuten. Die Mischung sollte leicht aufhellen und eine gleichmäßige Konsistenz aufweisen. Das Erythrit ist ein Zuckeralkohol, der als kalorienarmer Zuckerersatz dient und den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Fügen Sie eine kleine Prise Salz hinzu, um die Aromen zu verstärken.

3. Mandelmilch erhitzen

Gießen Sie die Mandelmilch in einen mittelgroßen Topf und stellen Sie diesen bei mittlerer Hitze auf den Herd. Rühren Sie gelegentlich um, damit die Milch nicht am Boden ansetzt. Erhitzen Sie die Mandelmilch, bis sie warm ist, aber noch nicht kocht. Sie sollten kleine Dampfschwaden aufsteigen sehen, aber keine Blasen. Dies dauert etwa drei bis vier Minuten. Die richtige Temperatur ist wichtig, damit die Eigelbe später nicht gerinnen.

4. Eigelbmischung temperieren

Nun kommt ein wichtiger Schritt, das sogenannte Temperieren. Nehmen Sie eine Schöpfkelle der warmen Mandelmilch und gießen Sie diese langsam unter ständigem Rühren zu der Eigelbmischung. Dieser Vorgang gewöhnt die Eier an die höhere Temperatur und verhindert, dass sie stocken. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit einer weiteren Kelle Mandelmilch. Rühren Sie dabei kontinuierlich weiter, damit sich alles gut verbindet.

5. Puddingmasse kochen

Gießen Sie die temperierte Eigelbmischung zurück in den Topf mit der restlichen Mandelmilch. Fügen Sie den Vanilleextrakt hinzu und rühren Sie alles gut um. Erhöhen Sie die Hitze leicht und bringen Sie die Mischung unter ständigem Rühren zum Köcheln. Achten Sie darauf, dass der Pudding nicht zu stark kocht, sondern nur sanft blubbert. Rühren Sie kontinuierlich mit dem Schneebesen, damit keine Klümpchen entstehen und der Pudding nicht am Boden anbrennt.

6. Xanthan einrühren

Streuen Sie das Xanthan gleichmäßig über die köchelnde Puddingmasse. Xanthan ist ein Verdickungsmittel, das aus fermentiertem Zucker gewonnen wird und bereits in kleinsten Mengen eine bindende Wirkung hat. Rühren Sie kräftig und zügig, damit sich das Pulver vollständig auflöst und keine Klumpen bildet. Sie werden sofort bemerken, wie der Pudding deutlich dicker wird. Lassen Sie die Masse noch etwa eine Minute unter Rühren köcheln, damit sich die Konsistenz vollständig entwickelt.

7. Pudding abfüllen und kühlen

Nehmen Sie den Topf vom Herd und gießen Sie den heißen Pudding durch ein feines Sieb in vier Dessertschalen oder Gläser. Das Sieb fängt eventuelle kleine Klümpchen auf und sorgt für eine besonders glatte Textur. Lassen Sie den Pudding bei Raumtemperatur etwa zehn Minuten abkühlen. Decken Sie die Schalen dann mit Frischhaltefolie ab, sodass diese direkt auf der Puddingoberfläche aufliegt. Dies verhindert die Bildung einer Haut. Stellen Sie die Schalen für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, damit der Pudding vollständig durchkühlt und fest wird.

Gisela

Tipp vom Chefkoch

Wenn Sie eine noch intensivere Vanillenote wünschen, können Sie zusätzlich zum Extrakt das Mark einer halben Vanilleschote auskratzen und mit der Mandelmilch erhitzen. Für eine schokoladige Variante rühren Sie zwei Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver unter die Eigelbmischung. Falls der Pudding nach dem Kühlen zu fest geworden ist, können Sie ihn vor dem Servieren kurz mit einem Löffel umrühren, um die Konsistenz aufzulockern. Experimentieren Sie mit verschiedenen Toppings wie gehackten Nüssen, Kokosraspeln oder zuckerfreier Schlagsahne, um Abwechslung zu schaffen.

Passende Getränke zum low-carb-Vanillepudding

Zu diesem leichten Dessert passt hervorragend ein ungesüßter Kräutertee, beispielsweise mit Kamille oder Pfefferminze, der die Vanillenote unterstreicht ohne zusätzliche Kalorien beizusteuern. Auch ein schwarzer Kaffee oder ein Espresso harmonieren wunderbar mit der cremigen Süße des Puddings. Für besondere Anlässe empfiehlt sich ein kalter Mandelmilch-Latte mit einem Hauch Zimt, der die nussigen Aromen des Desserts aufgreift. Wer es erfrischend mag, kann einen Ingwer-Zitronen-Tee servieren, dessen leichte Schärfe einen interessanten Kontrast zur Süße bildet.

Zusätzliche Info

Der Vanillepudding hat seine Wurzeln in der europäischen Kochkunst und wurde traditionell mit Milch, Eiern, Zucker und Vanille zubereitet. Die low-carb-Variante ist eine moderne Interpretation dieses Klassikers, die den Ernährungsbedürfnissen gesundheitsbewusster Menschen entgegenkommt. Erythrit wurde erst in den letzten Jahrzehnten als Zuckerersatz populär und bietet den Vorteil, dass es nahezu kalorienfrei ist und den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Xanthan, ursprünglich in der Lebensmittelindustrie verwendet, hat seinen Weg in die heimische Küche gefunden und ermöglicht es, auch ohne Stärke cremige Konsistenzen zu erzielen. Diese Puddingvariante eignet sich besonders für Menschen, die eine ketogene Diät befolgen oder ihren Zuckerkonsum reduzieren möchten, ohne auf Süßes zu verzichten. Mit nur etwa drei Gramm Kohlenhydraten pro Portion ist dieser Pudding eine echte Alternative zu herkömmlichen Desserts.

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