Statt Omas Käsekuchen: Dieses neue Rezept beeindruckt mich als Dessert

Statt Omas Käsekuchen: Dieses neue Rezept beeindruckt mich als Dessert

In deutschen Backstuben sorgt ein neues Käsekuchen-Rezept für Aufsehen, das die traditionelle Version von Oma in den Schatten stellt. Diese moderne Interpretation des Klassikers überzeugt durch eine luftig-cremige Textur und einen intensiven Käsegeschmack, der selbst anspruchsvolle Dessert-Liebhaber begeistert. Während Omas Käsekuchen oft schwer und kompakt ausfällt, präsentiert sich diese Variante überraschend leicht und elegant. Die perfekte Balance zwischen Tradition und Innovation macht dieses Rezept zu einem echten Highlight auf jeder Kaffeetafel. Mit wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten entsteht ein Dessert, das nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch beeindruckt.

25

55

mittel

€€

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. vorbereitung der form

Den Backofen auf 160 Grad Celsius vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten. Dieser Schritt ist wichtig, damit sich der Käsekuchen später problemlos lösen lässt. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu feinen Krümeln zerbröseln. Alternativ kannst du einen Mixer verwenden, um gleichmäßigere Krümel zu erhalten. Die Kekskrümel mit der geschmolzenen Butter vermischen, bis eine feuchte, sandähnliche Masse entsteht. Diese Mischung gleichmäßig auf dem Boden der Springform verteilen und mit einem Löffel fest andrücken. Der Boden sollte kompakt und eben sein, damit die Käsemasse später gut darauf haftet.

2. zubereitung der käsemasse

Den Doppelrahmfrischkäse in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät cremig rühren. Achte darauf, dass der Käse Zimmertemperatur hat, sonst wird die Masse klumpig. Den Zucker nach und nach hinzufügen und weiterrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Die Eier einzeln trennen und die Eigelbe nacheinander unter die Käsemasse rühren. Das Trennen der Eier ist wichtig, damit die Masse die richtige Konsistenz erhält. Die Speisestärke, den Vanilleextrakt und den Zitronensaft hinzufügen und alles zu einer glatten, homogenen Masse verrühren. Die Speisestärke sorgt dafür, dass der Kuchen seine Form behält und nicht zusammenfällt.

3. eischnee herstellen

Die vier Eiweiße in eine fettfreie Schüssel geben. Fettfrei bedeutet, dass wirklich kein Fettrest in der Schüssel sein darf, sonst steigt das Eiweiß nicht auf. Mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe zu steifem Eischnee schlagen. Der Eischnee ist perfekt, wenn er glänzt und feste Spitzen bildet, die nicht mehr zusammenfallen. Einen Esslöffel Zucker hinzufügen und weiterschlagen, bis der Eischnee fest und stabil ist. Diesen Eischnee vorsichtig in drei Portionen unter die Käsemasse heben. Wichtig ist das Heben, nicht Rühren, damit die Luftbläschen erhalten bleiben und der Kuchen schön luftig wird. Mit einem Teigschaber von unten nach oben arbeiten und die Masse behutsam vermischen.

4. backen des käsekuchens

Die fertige Käsemasse auf den vorbereiteten Keksboden gießen und glattstreichen. Die Oberfläche sollte möglichst eben sein, damit der Kuchen gleichmäßig bäckt. Die Springform in den vorgeheizten Ofen stellen und bei 160 Grad Celsius etwa 55 Minuten backen. Die niedrige Temperatur verhindert, dass der Kuchen zu schnell bräunt oder Risse bekommt. Nach 45 Minuten die Ofentür einen Spalt öffnen und einen Holzlöffel hineinklemmen. Dieser Trick lässt Feuchtigkeit entweichen und verhindert, dass die Oberfläche reißt. Der Käsekuchen ist fertig, wenn er in der Mitte noch leicht wackelt, aber an den Rändern fest ist. Den Kuchen im ausgeschalteten Ofen mit geöffneter Tür etwa 15 Minuten abkühlen lassen.

5. abkühlen und servieren

Den Käsekuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Das Auskühlen dauert mindestens zwei Stunden, besser noch über Nacht im Kühlschrank. Erst wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, den Springformrand vorsichtig lösen. Mit einem scharfen Messer zwischen Kuchen und Form fahren, um ihn zu lösen. Den Käsekuchen auf eine Servierplatte gleiten lassen und mit Puderzucker bestäuben. Für eine elegante Präsentation kannst du ein Muster mit einer Schablone erstellen. Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er gut durchgekühlt serviert wird. Die Konsistenz ist dann perfekt cremig und schnittfest zugleich.

Gisela

Tipp vom Chefkoch

Um zu verhindern, dass die Oberfläche des Käsekuchens Risse bekommt, stelle eine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Ofenboden. Der entstehende Wasserdampf hält die Oberfläche feucht und geschmeidig. Außerdem solltest du den Kuchen niemals direkt aus dem heißen Ofen in den Kühlschrank stellen, da der Temperaturschock Risse verursachen kann. Lass ihn immer langsam bei Raumtemperatur abkühlen. Wenn du einen besonders intensiven Zitronengeschmack möchtest, reibe etwas Zitronenschale in die Käsemasse. Die ätherischen Öle in der Schale verstärken das Aroma deutlich. Für eine schokoladige Variante kannst du 50 Gramm geschmolzene dunkle Schokolade unter die Käsemasse rühren. Der Kuchen lässt sich hervorragend vorbereiten und schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich zu entfalten.

passende getränke zum käsekuchen

Zu diesem luftig-leichten Käsekuchen passt ein aromatischer Kaffee besonders gut, der die Süße des Desserts ausbalanciert. Ein mittlerer Röstgrad mit nussigen Noten harmoniert perfekt mit der cremigen Käsenote. Filterkaffee oder ein sanfter Cappuccino sind ideale Begleiter. Alternativ eignet sich ein Schwarzer Tee wie Earl Grey oder ein milder Darjeeling, dessen blumige Aromen den Zitronengeschmack im Kuchen unterstreichen. Für Teeliebhaber ist auch ein Rooibos-Tee eine ausgezeichnete Wahl, da seine natürliche Süße den Kuchen ergänzt, ohne zu dominant zu werden. Wer es erfrischender mag, kann einen hausgemachten Eistee mit Zitrone und Minze servieren. An warmen Sommertagen passt auch ein Glas kalte Milch hervorragend zu diesem Dessert. Die Milch mildert die Süße und sorgt für einen angenehmen Kontrast zur cremigen Textur des Kuchens.

Zusätzliche Info

Der Käsekuchen gehört zu den beliebtesten Desserts in Deutschland und hat eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Ursprünglich wurde Käsekuchen mit Quark zubereitet, einer typisch deutschen Zutat, die dem Gebäck seine charakteristische Säure verlieh. Im Laufe der Zeit entwickelten sich regionale Varianten, von denen jede ihre eigenen Besonderheiten aufweist. Die ostdeutsche Version verwendet beispielsweise mehr Quark und weniger Eier, während die westdeutsche Variante cremiger und reichhaltiger ist. Der hier vorgestellte Käsekuchen mit Doppelrahmfrischkäse ist eine moderne Interpretation, die sich von der klassischen Quark-Version unterscheidet. In den USA entwickelte sich parallel der New York Cheesecake, der mit Frischkäse zubereitet wird und eine noch dichtere Konsistenz aufweist. Die Verwendung von Eischnee in diesem Rezept ist ein cleverer Trick, der dem Kuchen seine besondere Leichtigkeit verleiht. Diese Technik stammt ursprünglich aus der französischen Patisserie, wo sie bei Soufflés und Mousses angewendet wird. Der Keksboden ist eine amerikanische Einflussnahme, die sich in Deutschland erst in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt hat. Traditionell wurde Käsekuchen auf einem Mürbeteigboden gebacken.

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