Zuckerfreie Haferflockenkekse mit Joghurt: purer Genuss

Zuckerfreie Haferflockenkekse mit Joghurt: purer Genuss

Die zuckerfreien Haferkekse mit Joghurt erobern derzeit die Backstuben ernährungsbewusster Genießer. In einer Zeit, in der der Verzicht auf raffinierten Zucker immer mehr an Bedeutung gewinnt, bietet dieses Gebäck eine willkommene Alternative zu herkömmlichen Keksen. Die Kombination aus ballaststoffreichen Haferflocken und proteinreichem Joghurt schafft eine Textur, die sowohl saftig als auch angenehm knusprig ausfällt. Ernährungswissenschaftler bestätigen: Hafer liefert wertvolle Beta-Glucane, die den Blutzuckerspiegel stabilisieren und lange sättigen. Der Joghurt bringt nicht nur Feuchtigkeit ins Gebäck, sondern auch probiotische Kulturen, die sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken können. Diese Kekse beweisen eindrucksvoll, dass gesunde Ernährung keineswegs mit Geschmacksverzicht einhergehen muss.

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Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1.

Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen, damit die Kekse später nicht ankleben und sich problemlos lösen lassen. Diese Vorbereitung spart später wertvolle Zeit und verhindert Enttäuschungen beim Herausnehmen der fertigen Kekse.

2.

Die beiden reifen Bananen schälen und in eine große Rührschüssel geben. Mit einer Gabel gründlich zerdrücken, bis eine gleichmäßige, breiige Masse entsteht. Je reifer die Bananen sind, desto süßer wird das Endresultat und desto leichter lassen sie sich zerdrücken. Braune Flecken auf der Schale sind hier ausdrücklich erwünscht.

3.

Den Naturjoghurt zur Bananenmasse hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Der Joghurt sollte Zimmertemperatur haben, damit sich alle Zutaten optimal verbinden können. Die Mischung sollte nun eine cremige Konsistenz aufweisen.

4.

Das Ei aufschlagen und zur Joghurt-Bananen-Mischung geben. Anschließend den Vanilleextrakt hinzufügen. Alles kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel verrühren, bis eine homogene (gleichmäßige) Flüssigkeit entstanden ist.

5.

In einer separaten Schüssel die Haferflocken mit dem Backpulver, dem gemahlenen Zimt und der Prise Salz vermischen. Diese trockenen Zutaten gründlich durchmischen, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt. Das Backpulver sorgt später dafür, dass die Kekse schön aufgehen und eine luftige Textur bekommen.

6.

Die trockene Hafermischung zur feuchten Masse geben und mit einem Kochlöffel vorsichtig unterrühren. Dabei darauf achten, nicht zu lange zu rühren, sondern nur so lange, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Zu langes Rühren könnte die Kekse später zäh machen.

7.

Die Rosinen oder Cranberries sowie die gehackten Mandeln unter den Teig heben. Diese Zutaten bringen zusätzliche Textur und Geschmacksnuancen ins Gebäck. Wer mag, kann hier auch andere Trockenfrüchte oder Nüsse verwenden.

8.

Den Teig etwa zehn Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit quellen die Haferflocken auf und nehmen Feuchtigkeit auf. Dadurch wird die Konsistenz fester und die Kekse lassen sich besser formen. Diese Wartezeit ist entscheidend für das Gelingen der Kekse.

9.

Mit einem Esslöffel kleine Teigportionen abstechen und mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen. Jede Portion mit dem Löffelrücken oder mit feuchten Fingern leicht flach drücken, da die Kekse beim Backen kaum noch aufgehen. Der Abstand zwischen den Keksen sollte mindestens drei Zentimeter betragen.

10.

Das Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Kekse etwa 16 bis 18 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt von der gewünschten Konsistenz ab: Wer weichere Kekse bevorzugt, nimmt sie nach 16 Minuten heraus, für knusprigere Varianten dürfen sie 18 Minuten backen. Die Ränder sollten leicht goldbraun sein.

11.

Die fertigen Kekse aus dem Ofen nehmen und auf dem Backblech etwa fünf Minuten abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter umsetzen und vollständig auskühlen lassen. Beim Abkühlen festigen sich die Kekse noch weiter und entwickeln ihre endgültige Textur.

Gisela

Tipp vom Chefkoch

Für eine besonders knusprige Variante können die Haferflocken vor der Verarbeitung kurz in einer Pfanne ohne Fett angeröstet werden. Dies intensiviert den nussigen Geschmack erheblich und verleiht den Keksen eine zusätzliche Aromatiefe. Wer die Kekse noch proteinreicher gestalten möchte, kann zwei Esslöffel Haferflocken durch die gleiche Menge gemahlene Mandeln oder Proteinpulver ersetzen. Die Kekse lassen sich hervorragend auf Vorrat backen und in einer luftdichten Dose etwa eine Woche aufbewahren. Für längere Haltbarkeit können sie auch eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden.

Passende Getränke zu zuckerfreien Haferkeksen

Zu diesen zuckerfreien Haferkeksen harmoniert ein frisch aufgebrühter Kräutertee besonders gut. Kamille oder Pfefferminze unterstreichen die natürliche Süße der Bananen, ohne den Geschmack zu überlagern. Auch ein kräftiger Schwarztee mit einem Spritzer Zitrone bildet einen angenehmen Kontrast zur Süße der Kekse. Für Kaffeeliebhaber empfiehlt sich ein milder Filterkaffee oder ein Cappuccino, dessen Milchschaum die cremige Joghurtnote der Kekse aufgreift. Kinder freuen sich über ein Glas warme Milch oder einen selbstgemachten Früchtesmoothie als Begleitung.

Zusätzliche Info

Haferkekse haben eine lange Tradition in der europäischen Backkultur. Bereits im Mittelalter schätzten Menschen Hafer als nahrhaftes Getreide, das besonders in kühleren Klimazonen gut gedieh. In Schottland entwickelte sich die Tradition der Oatcakes, flacher Haferkekse, die als Grundnahrungsmittel dienten. Die moderne Variante mit Joghurt ist eine zeitgenössische Interpretation, die den ernährungsphysiologischen Wert noch erhöht. Hafer enthält mehr Protein und gesunde Fette als die meisten anderen Getreidesorten und liefert zudem wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Zink. Die Verwendung von Bananen als natürliches Süßungsmittel ist ein cleverer Kniff, der den glykämischen Index niedrig hält und gleichzeitig für Bindung im Teig sorgt. In der modernen Ernährungswissenschaft gelten solche zuckerfreien Backwaren als wichtiger Baustein einer ausgewogenen Ernährung, die Genuss und Gesundheit miteinander verbindet.

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